TV-Serie
Anna Rossinelli zu «Tschugger»: «Die Herausforderung kam zu einer geeigneten Zeit»

Anna Rossinelli gibt in der Krimi-Reihe «Tschugger» ihr Schauspieldébut. In der SRF-Serie, die ab Ende November gezeigt wird, spielt die Basler Musikerin eine Bundespolizistin.

Stefan Strittmatter
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Anna Rossinelli bei den Dreharbeiten zu «Tschugger».

Anna Rossinelli bei den Dreharbeiten zu «Tschugger».

zvg/SRF

Anna Rossinelli, was machen Sie am 28. November um 21.40 Uhr?

Anna Rossinelli: Da werde ich ein paar Freunde zu mir einladen und mir die Premiere von «Tschugger» anschauen.

Haben Sie die ersten fünf Teile der SRF-Serie, in der Sie Ihr Schauspieldébut geben, denn schon gesehen? Ihr Votum?

Ja, ich durfte an ein Pre-Screening. Ich musste oft lachen, die Serie trifft tatsächlich meinen Humor. Ich finde die Serie auch ziemlich mutig, manchmal können solche TV-Produktionen ja auch ein bisschen verklemmt wirken, das tut «Tschugger» zum Glück überhaupt nicht.

Können Sie sich mit Ihrer Rolle als Bundespolizistin identifizieren?

Detailarbeit: Sogar einen Polizeiausweis gibt es.

Detailarbeit: Sogar einen Polizeiausweis gibt es.

zvg/SRF

Ich finde es toll, eine starke und dominante Frau zu mimen. Als Polizistin im echten Leben würde ich mich aber überhaupt nicht sehen.

Sie sind es sich gewohnt auf der Bühne zu stehen. Haben Sie vor der Kamera mehr Lampenfieber?

Natürlich war ich vor dem ersten Drehtag sehr aufgeregt. Schauspielerei war für mich ja wirklich Neuland. Aber zum Glück war ich mir Kameras ja auch davor schon gewohnt, so konnte ich mich schnell an das neue Setting gewöhnen.

Die Dreharbeiten fielen in den Lockdown, wo Sie keine Konzerte geben durften. Haben Sie sich als Musikerin ohne Konzerte bewusst ein neues Standbein gesucht?

Nein, nicht bewusst. Der Regisseur David Constantin kam auf mich zu. Ich freute mich aber sehr auf die neue Herausforderung und durch die Konzertflaute kam sie auch zu einer geeigneten Zeit.

Elvis Presley hat seinerzeit durch seine Filme an Bekanntheit gewonnen, aber als Musiker an Glaubwürdigkeit eingebüsst. Sehen Sie da auch ein Risiko?

Nein.

Noch vor der Ausstrahlung der ersten Staffel hat vor ein paar Wochen bereits der Dreh zur zweiten Staffel begonnen. Sind Sie nun schon routiniert?

Ein bisschen vielleicht schon. Aber die Herausforderung ist schon gross. Die langen Tage am Set – teilweise bei grosser Kälte – können schon einiges von einem abverlangen …

Anna Rossinelli: «Schauspielerei war für mich ja wirklich Neuland.»

Anna Rossinelli: «Schauspielerei war für mich ja wirklich Neuland.»

zvg/SRF

Gibt es etwas, dass Sie nun bewusst anders machen als bei den ersten Dreharbeiten?

Ich bin beim Text auswendig lernen ein bisschen schneller geworden.

Die Serie sei «actiongeladen», verspricht das SRF. Mussten Sie Ihre Stunts selber drehen?

Ich hatte für die zweite Staffel tatsächlich eine Stuntfrau. Die meisten Szenen hab ich aber selber gespielt. Manchmal ging es aber einfach nicht, da ich wirklich nicht die Sportlichste bin.

Haben Sie schon weitere TV-Angebote bekommen?

Bis jetzt noch nicht.

Die erste Staffel «Tschugger» läuft ab 28. November, jeweils sonntags um 21.40 Uhr auf SRF 1. Alle Folgen sind zudem ab Ausstrahlung auch auf Play SRF, Play Suisse und Sky verfügbar.

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