Universität Basel

Ueli Vischer muss den Präsidentenstuhl schon Mitte Amtsperiode räumen

Ueli Vischer (am Dies Academicus 2017, Mitte) bleibt Unirats-Präsident – aber nur für eine halbe Amtsperiode.

Ueli Vischer (am Dies Academicus 2017, Mitte) bleibt Unirats-Präsident – aber nur für eine halbe Amtsperiode.

Die Regierungen von Stadt und Land haben an der Universität Basel offenbar einen Kompromiss gefunden. Sie wählten zwar den Präsidenten des Universitätsrates, Ueli Vischer, wieder. Aber nur für eine halbe Amtsperiode.

Per 1. Januar 2020 soll das Unirats-Präsidium vom Kanton Basel-Stadt an den Kanton Basel-Landschaft übergehen, wie es in einer Regierungsmitteilung heisst. Ansonsten wurden die von Basel-Stadt gewählten Mitglieder in ihrer Funktion für weitere vier Jahre bestätigt. Es sind dies Regierungsrat Conradin Cramer, die Geschäftsleiterin der «Tageswoche», Sibylle Schürch, die Musikerin Daniela Dolci und Gottlieb Keller, der General Counsel der Roche.

Neu ins Gremium kommt der Publizistikwissenschaftler Otfried Jarren. Die Regierungen beider Basel wählten ihn am Dienstag auf Vorschlag der Regenz ins oberste Entscheidungs- und Aufsichtsorgan der Uni.

Jarren ist Abteilungsleiter "Politik und Medien" am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. Zudem präsidiert der 64-jährige Professor die Eidgenössische Medienkommission. Die Regenz, die Jarren vorschlug, ist das breit abgestützte Konsultationsgremium der Basler Universität.

Der Regenzvertreter ist das einzige Mitglied des Universitätsrats, das von den Regierungen der beiden Trägerkantone der Uni gemeinsam gewählt wird. Die übrigen Mitglieder - je fünf pro Kanton - werden von den beiden Exekutiven separat bestimmt.

Baselland hatte seine Unirats-Mitglieder schon im September gewählt und drei der fünf Sitze neu besetzt.

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