Umnutzung

Umbaupläne für das ehemalige Basler Gemeindehaus Oekolampad

Das äussere Erscheinungsbild des ehemaligen Gemeindehauses Oekolampad in Basel wird sich kaum verändern.

Das äussere Erscheinungsbild des ehemaligen Gemeindehauses Oekolampad in Basel wird sich kaum verändern.

Die Wibrandis Stiftung der Basler Mäzenin Sabine Duschmalé hat die Umbau- und Umnutzungspläne für das ehemalige evangelisch-reformierte Gemeindehaus Oekolampad veröffentlicht. Ab Herbst 2023 soll es als «Begegnungsort für alle Generationen» genutzt werden.

Das federführende Architekturbüro Véscsey Schmidt habe ein Büro vor Ort bezogen und bereits mit der Planung der Sanierungs- und Umbauarbeiten des denkmalgeschützten Ensembles am Basler Allschwilerplatz begonnen, teilte die Wibrandis Stiftung am Mittwoch mit. Die Stiftung hatte das 1931 eingeweihte Gemeindehaus Anfang November für vier Millionen Franken gekauft.

Umfangreiche Umbauten vorgesehen

Das Ensemble mit einer Nutzfläche von 3'000 Quadratmetern solle gemäss dem Leitspruch der Stiftung «Aller Anfang ist Begegnung» einer vielfältigen Nutzung gemeinnütziger Institutionen ausserhalb sakraler Zwecke zur Verfügung gestellt werden, heisst es weiter: namentlich das Vorstadttheater Basel, der Verein Amie zur Unterstützung junger Mütter, die Stiftung Wirrgarten für Demenzkranke sowie ein Quartiertreffpunkt der Kontaktstelle 4055.

Die Wibrandis Stiftung hat im Vorfeld des Kaufs in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und dem Planungsamt des Kantons eine Testplanung durchgeführt. Während das äussere Erscheinungsbild des Backsteinensembles kaum Veränderungen erfahren werde, seien im Innern umfangreiche Umbauten vorgesehen, um den Bau für die künftigen Nutzer einzurichten.

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