Es war nicht das, was sich der FCB im Vorfeld der Saison erhofft hatte. Die Europa League, von Fussballkaiser Franz Beckenbauer unrühmlich als «Verlierer-Cup» abgestempelt, geniesst seit Jahren das Image der grauen Maus - nichts von Champions-League-Glamour und magischen Nächten wie beim Hinspiel im Frühjahr gegen die Bayern. Die Realität hiess zuletzt Genk, Videoton und Sporting Lissabon - achtbare, aber unattraktive Gegner.

Attraktive Gegner sind möglich

Damit soll ab dem Sechzehntelfinal Schluss sein. Die Gruppendritten der Champions League erhalten in der Europa League die Chance weiter auf europäischem Parkett zu spielen - Chelsea lässt grüssen. Auch sonst finden sich diverse Hochkaräter im Europa-League-Lostopf wieder, die vom Renommee her eigentlich Stammgäste in der Champions League sein müssten: Inter Mailand, Liverpool, Atlético Madrid oder Olympique Lyon.

Wäre ein solcher Gegner im Hinspiel am 14. Februar auch ein Glücksfall? Gegen Kontrahenten wie Pilsen, Steaua Bukarest oder Charkiw wären die Chancen auf ein Weiterkommen deutlich besser. Nur geht dabei viel Attraktivität verloren. Die meisten Befragten hoffen auf ein Spektakel, einen Grossen. Dann wären sie wieder da, diese magischen Nächte. Fast wie in der Champions League - wie wärs mit einer Neuauflage gegen Liverpool?

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