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Umfrage: Wer soll Gegner des FC Basel im Sechzehntelfinal der Europa League werden?

Wer wird heute (14.00 Uhr in Nyon) als Sechzehntelfinal-Gegner dem FC Basel zugelost? Attraktive Namen gibt es viele. Nur: Wäre ein Hammerlos wie Chelsea oder Liverpool auch ein Glücksfall für den FCB?

Jonas Burch
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Wunschgegner für viele FCB-Fans: Der amtierende Champions League-Sieger Chelsea mit den spanischen Superstars Fernando Torres (links) und Juan Mata.
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Pascal Stauber, Goalie des RTV Basel. «Mein Wunsch wäre ein attraktiver, aber machbarer Gegner. Kommt Liverpool oder Chelsea wäre das Sechzehntelfinal wohl bereits Endstation. Wenn ein machbarer Gegner kommt, wäre das für den weiteren Verlauf der Europa-League-Kampagne ideal. Aber ich bezweifle, dass es am Ende bis ganz nach vorne reichen wird.»
Kevin Schläpfer, Trainer des EHC Biel. «Chelsea wäre sicher das Highlight unter allen Gegnern. Ich traue dem FC Basel in dieser Europa-League-Kampagne noch einiges zu, denn die Mannschaft begeistert mich. Die meisten Spieler stammen aus der Region und identifizieren sich komplett mit dem Verein. Von psychologischem Vorteil wird sein, dass das erste Spiel auswärts ausgetragen wird.»
Das sind die FCB-Wunschgegner der Basler Sport-Promis
Balz Heusler, Präsident der Old Boys «Ich hoffe auf ein Los, das viel Spektakel verspricht. Mein Wunschgegner wäre Chelsea – der amtierende Champions-League-Sieger im Joggeli, das wäre nicht ohne. Von mir aus darf Chelsea aber auch erst im Achtel- oder Viertelfinal kommen.»
Stefan Voegele, Ex-Captain der EHC Basel Sharks «Der Idealfall wäre ein Mix aus beidem: Attraktivität, aber ein Team, das in Reichweite liegt. Als Ex-Sportler aus der Region fiebere ich auch mit dem FC Basel mit. Wegen unseres Spielplans konnte ich die Partien leider selten live vor Ort verfolgen. Ich wünsche mir jedenfalls ein Weiterkommen, für den Verein und die Stadt.»
Karl Odermatt, FCB-Legende «Übersteht Basel die nächste Runde auf europäischer Ebene, dann ist der kommende Schweizer Meister wieder direkt für die Champions League qualifiziert. Das muss ein Ansporn sein, sowohl in der Europa League als auch in der Meisterschaft. Mit Serey Die hat sich das Team sinnvoll verstärkt, deswegen traue ich dem FCB einen Exploit absolut zu.»

Wunschgegner für viele FCB-Fans: Der amtierende Champions League-Sieger Chelsea mit den spanischen Superstars Fernando Torres (links) und Juan Mata.

Keystone

Es war nicht das, was sich der FCB im Vorfeld der Saison erhofft hatte. Die Europa League, von Fussballkaiser Franz Beckenbauer unrühmlich als «Verlierer-Cup» abgestempelt, geniesst seit Jahren das Image der grauen Maus - nichts von Champions-League-Glamour und magischen Nächten wie beim Hinspiel im Frühjahr gegen die Bayern. Die Realität hiess zuletzt Genk, Videoton und Sporting Lissabon - achtbare, aber unattraktive Gegner.

Attraktive Gegner sind möglich

Damit soll ab dem Sechzehntelfinal Schluss sein. Die Gruppendritten der Champions League erhalten in der Europa League die Chance weiter auf europäischem Parkett zu spielen - Chelsea lässt grüssen. Auch sonst finden sich diverse Hochkaräter im Europa-League-Lostopf wieder, die vom Renommee her eigentlich Stammgäste in der Champions League sein müssten: Inter Mailand, Liverpool, Atlético Madrid oder Olympique Lyon.

Wäre ein solcher Gegner im Hinspiel am 14. Februar auch ein Glücksfall? Gegen Kontrahenten wie Pilsen, Steaua Bukarest oder Charkiw wären die Chancen auf ein Weiterkommen deutlich besser. Nur geht dabei viel Attraktivität verloren. Die meisten Befragten hoffen auf ein Spektakel, einen Grossen. Dann wären sie wieder da, diese magischen Nächte. Fast wie in der Champions League - wie wärs mit einer Neuauflage gegen Liverpool?

Was ziehen Sie vor? Einen möglichst attraktiven Gegner oder einen einfache Auslosung? Schreiben Sie einen Kommentar!