Rund 300 Personen haben sich am Samstagabend um 21.30 auf dem Theodorskirchsplatz versammelt. Sie wollten gegen die Räumung der Schwarzen Erle protestieren, das letzte besetzte Haus der Stadt. Mit Rauch und ein paar Knallern zogen sie durch das Kleinbasel.

Unterwegs kam es zu Sachbeschädigungen, auch wenn die vornehmlich sehr jungen Protestanten unter anderem an einer Panzerschutzscheibe eines Pharma-Gebäudes scheiterten. Da der letzte Protest weitaus gewalttätiger verlaufen war, hatte durchaus mit Schlimmerem gerechnet werden können. Dazu kam es nicht, die Polizei hielt sich stets im Hintergrund. Beim Klybeckfest angekommen, löste sich der Zug dann schnell auf.

Lesen Sie ausserdem: Die Schwarze Erle wird gefällt – Besitzer setzt der Besetzung ein Ende