Basel
«Ungenügend»: Die Regierung kritisiert die Flaute im Volkshaus

Das Basler Volkshaus korrigiert seine Strategie erneut: Der Veranstaltungschef ist entlassen, das Hotelprojekt aufgeschoben.

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Könnte besser ausgelastet sein: Die Regierung ist mit dem Volkshaus nicht zufrieden.

Könnte besser ausgelastet sein: Die Regierung ist mit dem Volkshaus nicht zufrieden.

NIZ

Vor einem Jahr präsentierte das Volkshaus den neuen Veranstaltungschef: Lawrence Pawelzik. Per Ende Jahr wurde er bereits wieder entlassen, berichtet die „Schweiz am Sonntag“.

Die Stelle sei aus „wirtschaftlichen Gründen“ gestrichen worden. Der Geschäftsführer hat die Aufgabe übernommen. Gleichzeitig hat sich die Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Gadget gemäss der „Schweiz am Sonntag“ noch nicht eingespielt. Im Volkshaus finden deshalb kaum Konzerte statt.

Dies kritisiert nicht nur Act-Entertainment-CEO Thomas Dürr, der dem Volkhaus-Management eine „Fehlentscheidung“ vorwirft, sondern auch die Basler Regierung: In ihrem aktualisierten „Masterplan Hallen“ bezeichnet sie die Auslastung des Volkshauses als „ungenügend“.

Auch in einem anderen Bereich erreicht das Volkshaus die Ankündigungen nicht: Das Hotel, das dieses Jahr hätte gebaut werden sollen, wird gemäss „Schweiz am Sonntag“ aufgeschoben und komplett neu geplant. Das ursprüngliche Projekt wäre zu teuer geworden.