Basler Fasnacht
Ungeschriebene Fasnachtsregeln mit -minu: «72 Stunden no sex»

Von wegen ein wildes Fest! Autor und Urbasler -minu erklärt die ungeschriebenen Verhaltensregeln der Basler Fasnacht. Wie viel Alkohol darf getrunken werden? Und wie verhält man sich am Morgestraich?

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Kein Sex

Regel Nummer 1, laut -minu, ist: Kein Sex während der Fasnacht. In den 72 Stunden der drey scheenschte Dääg gilt die Hauptaufmerksamkeit Frau Fasnacht, da gehören die Gelüste auf Ziibelewaije und Mehlsuppe beschränkt. «Umeschmuuse» sei nicht gern gesehen, sagt -minu. Ob das die Fasnächtler auch wissen, wagen wir zu bezweifeln.

Kein Alkohol

«Fasnacht ist kein Besäufnis.» Fasnächtler gehen in Basel sparsam mit Alkohol um, schliesslich wollen sie die drei Tage auskosten und wollen bis zum Ändstraich durchhalten. -minu: «In den Reihen der Aktiven findest man keine Besoffenen.» Daran haben sich, gemäss -minu, auch die Zuschauer zu halten.

Kein Licht am Morgestraich

Ein absolutes No Go sei das Fotografieren mit Blitz am Morgestraich. Wenn die ganze Stadt abgedunkelt ist, stören die Blitze enorm. Das grösste Ärgernis, laut -minu, sind Fernsehteams mit Scheinwerfer. Da gäbe es auch mal Pfiffe.

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