Uni Basel
Corona-geplagte Uni-Bar «Verso» will sich neu aufstellen

Rund zwei Jahre hatte die Studenten-Bar der Universität Basel coronabedingt geschlossen. Ab Dezember öffnet sie wieder mit neuem Gesicht.

Maximilian Karl Fankhauser
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Die Skuba will mit einem neuen Team das «Verso» wiederbeleben.

Die Skuba will mit einem neuen Team das «Verso» wiederbeleben.

Nicole Nars-Zimmer (14. September 2020)

Ein Raum für Kunst, Kultur und Unterhaltung sollte es sein. Das «Verso». Zu Hause im Untergeschoss des Kollegienhauses der Universität Basel stehen die Räumlichkeiten nun bald zwei Jahre leer. «Es war eine schwierige Zeit», sagt Jannis Wiezcorek, Präsident der Studentischen Körperschaft der Universität Basel (Skuba). «Das ganze finanziell zu stützen, war unmöglich für uns in dieser Zeit.» Denn die Skuba ist ein Verein und konnte somit keine Kurzarbeit beantragen. «Nach rund zwei Jahren Tatenlosigkeit wollte das bisherige Team nicht weitermachen», so Wieczorek.

Doch nun die Kehrtwende: Nach intensiven Gesprächen mit der Uni-Leitung habe sich herauskristallisiert, dass eine Wiedereröffnung von beiden Seiten gewünscht ist. «Die Semestereröffnung im Vorgarten und einige Uni-interne Events im ‹Verso› haben gezeigt, dass wir für den Neustart bereit sind», sagt Wieczorek. Das Bewerbungsverfahren für Barmitarbeitende und das Event-Management sei im Gange: «Bis Ende Woche lernen wir alle kennen und entscheiden uns.» Schon im Dezember sollen wieder zertifikatspflichtige Events, wie Pubquizzes mit 100 Personen stattfinden können. «Die Studentenpartys wollen wir im nächsten Jahr starten.»

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