Eingeführt werden soll das neue System im Herbstsemester 2017. Die Universität geht gemäss einer Mitteilung vom Freitag davon aus, dass pro Jahr 150 bis 200 Studierende in den Genuss eines Stipendiums für Härtefälle kommen werden. Neben der finanziellen Beihilfe wird auch das Beratungsangebot für finanzielle Belange der Studierenden ausgebaut.

Vom Systemwechsel verspricht sich die Universität Einsparungen von rund 230'000 Franken. Dieses Geld war bisher aber nur zum Teil den Studierenden zugutegekommen, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Anträge auf Rückerstattung der Semestergebühren haben sich laut Communiqué seit den 1990er-Jahren auf rund 500 verdreifacht. Aus Sicht der Uni ist das bisherige System nicht mehr dazu geeignet, bedürftige Studierende zu unterstützen.