Die Stärkung der klinischen Forschung im Raum Basel ist einer der zentralen Punkte im neuen Strategiepapier. Nötig sei dies vor allem für die regionalen Life-Sciences-KMU, weil diese ihre Studien nicht ohne weiteres international platzieren können, heisst es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung von Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Das Klinische Forschungszentrum, das am Universitätsspital Basel mit Unterstützung der Wirtschaft geplant ist, soll Infrastrukturen und Dienstleistungen anbieten. Zugleich soll es Qualitätsstandards setzen, Kompetenzen bündeln und Synergien schaffen. Zusammen mit den Baselbieter Kantonsspitälern und weiteren Krankenhäusern in der Nordwestschweiz soll ein regionales Forschungsnetzwerk entstehen.

Strategie zeigt Wirkung

Ausgearbeitet wurde die neue Life-Sciences-Strategie von der Handelskammer beider Basel gemeinsam mit den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Das Papier führt die Strategien von 2004 und 2007 weiter. Praktisch alle damals festgelegten Massnahmen seien in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung.

Dass der Standort Basel heute im weltweiten Vergleich zu den führenden Life-Sciences-Clusters gehört, wird in der Mitteilung zu einem wesentlichen Teil auf die gemeinsame Strategie zurückgeführt. Trotz der bisherigen Erfolge und Fortschritte müssten jedoch die Rahmenbedingungen für die Life Sciences laufend optimiert werden.