Universität Basel

Universität Basel hält an Latein-Verzicht fest

Studenten in der Uni Basel (Archiv)

Studenten in der Uni Basel (Archiv)

Der Entscheid der Unviersität Basel, das Latein-Obligatorium für ein Masterstudium in Geschichte und Kunstgeschichte abzuschaffen, stösst auf Kritik. Die Uni hält trotzdem an ihrem Entscheid fest.

Die Dekanin der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel äussert sich gegenüber dem "Sonntag" erstmals zur Abschaffung des Lateinobligatoriums in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte. Ab diesem Herbstsemester müssen Studierende keine Lateinkenntnisse mehr vorweisen, um in das Masterstudium einzutreten.

Dieser Entscheid wurde von einer Gruppe von Professoren, angeführt vom Antikenmuseum-Direktor Peter Blome, scharf kritisiert. Blome fordert, dass die Uni den Entscheid rückgängig macht.

Opitz entgegnet nun, dass die Fakultät nicht daran denke, wieder ein Sprachobligatorium einzuführen. Der Entscheid sei im Rahmen eines längeren Diskussions-Prozesses gefallen, der vor dem Hintergrund der Bologna-Reform stattgefunden habe.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1