Abfallsammelstellen

Unterflurcontainer sorgen für Unmut im Bachletten-Quartier

Teil des Pilotprojekts ist die Markierung der zukünftigen Unterflurcontainer-Standorte im Quartier.

Teil des Pilotprojekts ist die Markierung der zukünftigen Unterflurcontainer-Standorte im Quartier.

Das Bachletten-Quartier wurde für das umstrittene Unterflurcontainer-Pilotprojekt ausgewählt. Viele Bewohner sind alles andere als zufrieden.

Bis zum 8. September konnten Einsprachen gegen das Pilotprojekt eingereicht werden. Wie Prime News berichtet, wurde das Bau- und Verkehrsdepartement mit Beschwerden überhäuft. 138 sollen es sein. 80 davon seien bisher erfasst worden, so BVD-Mediensprecherin Nicole Ryf gegenüber Prime News. Die Zahl sei aber nicht abschliessend, erfahrungsgemäss würden in den nächsten Tagen noch mehr Einsprachen eintreffen.

«Viele Einsprechende haben den Eindruck, der Pilotversuch missachte das Abstimmungsresultat vom Juni 2015», sagte Ryf. 2015 wollte die Basler Regierung in ganz Basel flächendeckend Unterflurcontainer einführen. Dafür wurden 26,5 Millionen Franken beim Grossen Rat beantragt. Das Parlament kürzte den Kredit daraufhin auf 13,3 Millionen, eine Mehrheit wollte die Abfall-Sammelstellen nämlich nur an wenigen Standorten aufstellen.

Schon eine gutgeheissene Einsprache kann das Projekt kippen

«Gegen diesen Beschluss kam ein Referendum zustande. Auch der Regierungsrat empfahl in der Abstimmung die Ablehnung dieses halbierten Unterflurcontainer-Systems, weil die parallele Entsorgung vom Trottoir und aus den Unterflurcontainern zu insgesamt höheren Kosten geführt hätte», erklärte Ryf gegenüber Prime News weiter.

Eine einzige Einsprache könnte den Versuch schon zum Scheitern verdammen, sollte man für den Standort keine Alternative finden. Das Projekt wäre dann in der geplanten Form in Basel nicht umsetzbar.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1