Wahlen 2019

Unterschiedliche Wahl-Spannung in beiden Basel

Für die Nachfolge der ebenfalls wegen Amtszeitbeschränkung abtretenden Ständerätin Anita Fetz (SP) ist die Basler Regierungsrätin und Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) Favoritin.

Für die Nachfolge der ebenfalls wegen Amtszeitbeschränkung abtretenden Ständerätin Anita Fetz (SP) ist die Basler Regierungsrätin und Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) Favoritin.

Heute Sonntag bestimmen die Wahlberechtigten in beiden Basel über ihre kantonalen Delegationen in den eidgenössischen Räten für die kommenden vier Jahre. Im Baselbiet ist der Ständeratssitz umkämpft, in Basel-Stadt primär der fünfte Nationalratssitz.

In Basel-Stadt treten für die grosse Kammer Beat Jans (SP), Sebastian Frehner (SVP), Christoph Eymann (LDP) und Sibel Arslan (BastA!) wieder an. Wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung frei wird der Sitz von Silvia Schenker (SP). Während die SP Schenkers Sitz halten dürfte, zittert Arslan um die Wiederwahl.

Für die Nachfolge der ebenfalls wegen Amtszeitbeschränkung abtretenden Ständerätin Anita Fetz (SP) ist die Basler Regierungsrätin und Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) Favoritin. Ihre Chancen stehen gut, im ersten Wahlgang zu reüssieren. Diese Wahl soll um etwa 15.30 Uhr fertig ausgezählt sein.

Im Stadtkanton werden die allermeisten Stimmen brieflich abgegeben, sodass sich oft schon kurz nach Mittag die Spreu vom Weizen zu trennen beginnt. Indes könnte es beim fünften Nationalratssitz so knapp werden, dass erst mit den ausgezählten Urnenstimmen die Verteilung feststeht, wie das schon vor vier Jahren der Fall war: Das Schlussresultat wird ab 19.30 Uhr erwartet.

Basel-Landschaft

Im Kanton Basel-Landschaft geht man von der Wiederwahl der gesamten bisherigen siebenköpfigen Nationalratsdelegation aus: Maya Graf (Grüne), Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP), Daniela Schneeberger (FDP), Thomas de Courten und Sandra Sollberger (beide SVP), Eric Nussbaumer und Samira Marti (beide SP).

Darunter bewerben sich indes drei - Schneeberger, Graf und Nussbaumer - auch für den Ständeratssitz, der mit dem Abgang von Claude Janiak (SP) frei wird. Diese drei dürften weit mehr Stimmen bekommen als die vierte Kandidatin Elisabeth Augstburger (EVP), aber kaum das absolute Mehr schaffen.

Der zweite Wahlgang ist auf den 24. November angesetzt. Erst dann wird auch klar, bei welcher Partei wer nachrücken darf. Dies wird die auf der betreffenden Nationalratsliste zweitplatzierte Person sein.

Da die einzelnen Wahlbüros der 86 Baselbieter Gemeinden ihre Resultate nach Auszählung der Landeskanzlei übermitteln und diese daraus die Sitzverteilung errechnet, ist weniger genau vorhersehbar, wann Sitze und Namen feststehen werden. Angekündigt ist das Endresultat ab 15 Uhr.

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