Basel

UPK startet Pilotprojekt: Präventionstherapie für Pädophile und Sadisten

Das Angebot der UPK Basel richtet sich an Personen, die «bei sich eine Abweichung der sexuellen Orientierung vermuten», also zum Beispiel Pädophile oder Sadisten. (Archivbild)

Das Angebot der UPK Basel richtet sich an Personen, die «bei sich eine Abweichung der sexuellen Orientierung vermuten», also zum Beispiel Pädophile oder Sadisten. (Archivbild)

Seit kurzem bietet neben dem FORIO in Frauenfeld eine zweite Institution eine Präventionstherapie speziell für Pädophile an. Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) haben im April ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet.

«In der Schweiz bestehen aktuell kaum offizielle Anlaufstellen für Personen, die vermuten, wegen ihrer sexuellen Orientierung mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen», heisst es in einem Schreiben der UPK Basel.

Das Angebot in Basel richtet sich an Personen, die «bei sich eine Abweichung der sexuellen Orientierung vermuten», also zum Beispiel Pädophile oder Sadisten. Teilnehmen können sowohl Personen, die bereits straffällig geworden sind, als auch solche, die befürchten eine Straftat zu begehen.

Ziel der Behandlung ist es, sexuell motivierte Straftaten zu verhindern. Die Sitzungen finden einmal wöchentlich statt, es werden Einzel- und Gruppentherapien angeboten.

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