Verkehr

VCS beider Basel fordert Ausbau der Veloinfrastruktur und mehr Platz für Fussgänger

Der VCS beider Basel fordert den Ausbau der Veloinfrastruktur.

Der VCS beider Basel fordert den Ausbau der Veloinfrastruktur.

In mehreren europäischen Städten und kürzlich in Genf wurden zusätzliche Velospuren, -streifen oder -wege errichtet. Der VCS beider Basel fordert nun, dass bestehende Ausbaupläne für Veloinfrastruktur priorisiert und schnell umgesetzt werden.

Unser Mobilitätsverhalten hat sich im Zusammenhang mit den Massnahmen gegen das Coronavirus verändert. Eine Vorher-/Nachher-Studie von der Uni Basel und der ETH Zürich zeigen, dass der Auto- und der öffentliche Verkehr klar abgenommen haben und sich der Fussverkehr nicht verändert hat. Deutlich zugenommen hat dagegen der Veloverkehr.

Die Westschweiz hat auf diese Veränderungen bereits reagiert: Genf hat an mehreren Hauptachsen neue Velospuren aufgezeichnet und in Lausanne wurde die Rue Centrale zeitweise zur reinen Fussgängerzone, damit Social Distancing eingehalten werden konnte.

Der VCS beider Basel erklärt in seiner Medientmitteilung vom 18. Mai, dass mit zusätzlicher Veloinfrastruktur Lücken geschlossen werden müssen und die Verbindung von Stadt und Agglomeration verbessert werden muss. Damit würde die Attraktivität fürs Velofahren erhöht und die Sicherheit verbessert. Gerade jetzt würden wohl einige vom öV aufs Velo umsatteln.

Das internationale Tansport Forum der OECD rege laut Medienmitteilung Städte dazu an, zusätzliche Infrastruktur zu schaffen, damit die Verkehrsteilnehmer den zur Coronaprävention nötigen Abstand zueinander halten können. Der VCS fordert deshalb die beiden Basel und die Agglomeration dazu auf, rasch Platz für umweltfreundliche Mobilität zu schaffen.

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