Ordnungsbussen
Velo-Verkehrskontrolle der Kantonspolizei: 151 Ordnungsbussen und zwei Verzeigungen

Am Dienstagmorgen hat die Kantonspolizei Basel-Stadt eine Velo-Verkehrskontrolle durchgeführt.

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Rund 150 Bussen bei Verkehrskontrolle. (Symbolbild).

Rund 150 Bussen bei Verkehrskontrolle. (Symbolbild).

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Während der geplanten Verkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Basel-Stadt insgesamt 151 Ordnungsbussen an Velofahrerinnen und Velofahrer ausgestellt. Zwei Velofahrerinnen wurden ausserdem verzeigt, wie die Kantonspolizei am Mittwochnachmittag mitteilt.

Gemeinsam mit dem Verkehrsdienst überprüfte die Polizei das Verhalten von Velofahrerinnen und Velofahrern im Gebiet Münchensteinerbrücke und Peter Merian-Weg. Der Ort wurde ausgewählt, weil er stark frequentiert und eine unfallrelevante Örtlichkeit sei.

Lichtsignal, Handzeichen und fehlendes Licht

53 Ordnungsbussen wurden wegen Nichtbeachtens des Signals «Geradeausfahren» ausgestellt, weitere 50 wegen Nichtbeachtens des Lichtsignals. 44 mal wurde ausserdem das Handzeichen beim Linksabbiegen unterlassen und zwei Verkehrsteilnehmende waren ohne Licht unterwegs. Bei den Gebüssten handelte es sich überwiegend um Personen im Alter zwischen 25 und 40 Jahren.

Einer 39-jährigen Velofahrerin droht eine Überweisung mit Verzeigung an die Strafbefehlsabteilung der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. Sie habe das Rotlicht missachtet und dabei beinahe eine Kollision mit einem korrekt fahrenden Velofahrer verursacht, teilt die Kantonspolizei Basel-Stadt mit. Da dieser noch reagieren konnte, wurde niemand verletzt. Eine weitere Velofahrerin werde verzeigt; sie habe die Ordnungsbusse zurückgewiesen und verlange ein ordentliches Verfahren.

Die Kontrolle fand zwischen sieben und neun Uhr statt. Die meisten Übertretungen verzeichnete die Kantonspolizei zwischen sechs und 8.30 Uhr. Insgesamt kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten rund 350 Velofahrerinnen und Velofahrer.