Fahndung eingeleitet

Verletzte an Demo auf Messeplatz: Staatsanwaltschaft sucht 22 Tatverdächtige – nach einem Jahr

Im November 2018 versammelten sich Gegner des europäischen Migrationspakts auf dem Basler Messeplatz zu einer bewilligten Kundgebung. Gegner der Demo versuchten zu verhindern, dass rechtsextreme Redner auftreten können. Nun hat die Basler Staatsanwaltschaft gegen 33 Personen ein Verfahren eröffnet.

Vor einem Jahr kam es auf dem Messeplatz in Basel zu Ausschreitungen. Es fand eine bewilligte Kundgebung gegen den europäischen Migrationspakt statt. Gleichzeitig riefen die Gegner dieser Demonstration dazu auf, die Kundgebung zu verhindern. Es kam laut der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zu mehreren gewalttätigen Übergriffen. Zwei Polizisten und fünf Demonstranten wurden verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile gegen 33 Personen ein Verfahren eröffnet. Die Vorwürfe lauten auf Verdacht des Angriffs, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Behörden, Rassendiskriminierung, Nötigung sowie Störung des öffentlichen Verkehrs, wie am Mittwoch mitgeteilt wird.

Polizei droht mit Pixel-Fotos

22 Tatverdächtige konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht identifizieren. Darum wird nun die Öffentlichkeitsfahndung angekündigt. Die Beteiligten sollen sich selbst bei der Kriminalpolizei melden. Tun sie dies nicht, werden in einer zweiten Phase verpixelte Fotos der Gesuchten veröffentlicht. Der dritte Schritt beinhaltet schliesslich die Publizierung der unverpixelten Fotos.

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