Messebaustelle

Versprechen gehalten: Messe zahlt polnischen Gipsern ausstehende Löhne

Die Messe und die Generalunternehmerin HRS zahlen polnischen Gipsern die Lohndifferenz

Die Messe und die Generalunternehmerin HRS zahlen polnischen Gipsern die Lohndifferenz

Die Messe und die Generalunternehmerin HRS halten ihr Versprechen: Sie zahlen polnischen Gipsern die Lohndifferenzen von insgesamt 14 400 Franken. Die betroffene Firma wurde kürzlich von der Messebaustelle verwiesen.

Kurz vor Weihnachten versprachen die Messe und die HRS, Generalunternehmerin auf der Messebaustelle, ausstehende Löhne an geprellte Arbeiter notfalls selber zu zahlen. Im Fall von zwei polnischen Gipsern halten die Messe und die HRS nun das Versprechen. Die Messe übernimmt Lohndifferenzen in der Höhe von 14 400 Franken, wie die Gewerkschaft Unia am Donnerstag schreibt.

Besitzer ist untergetaucht

Bei einer Grosskontrolle des Amts für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt und der Baustellenkontrolle Basel Ende 2012 hatten mehrere Mitarbeiter einer Gipser-Firma angegeben, für 14 Franken Stundenlohn bis zu 58 Stunden pro Woche zu arbeiten. Daraufhin wurde einem Angestellten des betroffenen Trockenbauunternehmens Objektplan GmbH gekündigt.

Die Unia intervenierte daraufhin bei der Firma, der Messe und der HRS. Das Beschreiten des Rechtswegs sei aber daran gescheitert, dass der Besitzer der betroffenen Firma inzwischen untergetaucht sei, schreibt die Unia.

Auf kommende Woche haben Unia, Messe und HRS ein weiteres Treffen vereinbart. Die Gewerkschaft will dann über alle ihr bekannten Fälle von Lohndumping und weiteren Vertragsverletzungen informieren.

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