Verwaltungsrat
Unispital Basel spricht 9,4 Millionen für Lohnerhöhungen und verbesserte Arbeitsbedingungen

Das Universitätsspital erhöht die Löhne in der Pflege um durchschnittlich 1,3 Prozent. Mit zusätzlichen Anpassungen wie einer Erhöhung des Bonus für Nachtschichten möchte der Verwaltungsrat ausserdem die Arbeitsbedingungen verbessern, besagt eine Mitteilung des Spitals.

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Die Coronakrise verlangt dem medizinischen Personal noch mehr ab als der sonst schon strenge Alltag. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden im Unispital Basel. (Symbolbild)

Die Coronakrise verlangt dem medizinischen Personal noch mehr ab als der sonst schon strenge Alltag. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden im Unispital Basel. (Symbolbild)

Keystone

Das Universitätsspital Basel erhöht die Löhne im Pflegebereich um durchschnittlich 1,3 Prozent, verdoppelt die Zeitgutschriften bei kurzfristigen Einsätzen und erhöht den Schichtbonus im Nachtdienst von 20% auf 30%. Dazu sollen weiter Massnahmen zur Entlastung kommen, die zu besseren Arbeitsbedingungen bei den Mitarbeitenden der Pflege sowie der medizinisch-technisch und medizinisch-therapeutischen Funktionen beitragen. Alle anderen Mitarbeitenden erhalten der Mitteilung vom Donnerstagmittag nach, «trotz nach wie vor angespannter wirtschaftlicher Situation, eine Lohnerhöhung von durchschnittlich 0,7 Prozent».

Der Verwaltungsrat und die Spitalleitung des Universitätsspitals Basel habe sich sich seit geraumer Zeit mit der Frage den Anstellungsbedingungen befasst. Mit den genannten Massnahmen soll den Belastungen in der Pflege und MTT entgegengewirkt werden und so auch dazu führen, dass mehr Menschen im Beruf verbleiben. Dafür spreche der Verwaltungsrat insgesamt 9,4 Millionen Franken, 4,7 Millionen für Lohnerhöhungen weitere 4,7 Millionen für Verbesserungen der Anstellungsbedingungen. Konkret seien das:

  • die Erhöhung des Schichtbonus bei Nachtdienst von 20% auf 30% inkl. Verlängerung um 1 Stunde bis 7 Uhr morgens
  • die Verdoppelung der Zeitgutschrift für kurzfristige Einsätze aus einem freien Tag von 25% auf 50% 
  • ca. 1,2 Millionen für die Finanzierung von zusätzlichen Stellen (z.B. Assistent*innen Gesundheit, FAGE u.ä.), um auf den verschiedenen Abteilungen eine optimale Verteilung der Kompetenzen und Aufgaben zu ermöglichen.

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