In diesem Frühling gab es im Basler Zolli eine regelrechte Geburtenwelle bei den verschieden Schweine-Arten. Am eiligsten hatten es die Stachelschweine, die als Nagetiere streng genommen eigentlich gar nicht zu den Schweinen gehören. Am 6. April kam ein kleines Stachelschweinmännchen zur Welt. Bei der Geburt wog es rund 350 Gramm und seine Stacheln waren noch ganz weich. Es lebt nun zusammen mit sieben Artgenossen im Etoschahaus des Zoos.

Am 22. April waren dann die Minpigs an der Reihe. Jack und Jill (beide 5) wurden Eltern von acht Ferkeln (drei Männchen und fünf Weibchen). Seit wenigen Tagen dürfen diese auf der Aussenanlage herumtollen. Ihr Geburtsgewicht von 300 Gramm hat sich bereits verdoppelt. Sieben davon sind schwarz, nur eines der Geschwister ist rosa mit schwarzen Tupfen. Bei den Mini-Schweinchen gibt es besonders häufig Nachwuchs - bis zu zweimal pro Jahr.

Einen Tag nach den Minipigs bekamen dann auch die Wildschweine Nachwuchs. Die drei erwachsenen Tiere waren erst am 21. März in den Basler Zoo gekommen. Bald darauf stellte sich heraus, dass ein Weibchen trächtig war. Am 23. April gebar es Frischlinge.

Mit dem Kindersegen bei den Schweinen im Zolli ist es noch nicht vorbei. Auch bei den Meerschweinchen wird es bald Junge geben. Allerdings sind auch diese eigentlich gar keine Schweine, sondern Nagetiere. (sra)