Ein Vorstoss aus den Reihen des Grünen Bündnis' will festschreiben, dass Heizungen mit fossilen Brennstoffen nur erlaubt werden, wenn keine Alternative mit weniger CO2-Ausstoss machbar, respektive bezahlbar ist. Diese Motion wurde mit 53 gegen 29 Stimmen überwiesen.

Ein GLP-Vorstoss verlangt, dass sich Neubauten im Stadtkanton ab 2020 ganzjährig möglichst selbst mit Wärmeenergie versorgen können sollen. Diese Motion wurde mit 47 gegen 35 Stimmen überwiesen.

Ein anderer GLP-Vorstoss will bestehende Gebäude schneller saniert sehen. Dazu fordert er eine Pflicht zur Gebäudeanalyse, ein gestaffeltes Sanierungs-Fördersystem, energetische Mindestanforderungen sowie eine Malussystem, wenn man letztere verpasst. Diese Motion wurde mit 49 gegen 22 Stimmen überwiesen.

Ein dritter GLP-Vorstoss verlangt, dass bei wesentlichen Sanierungen ab 2020 die Warmwasseraufbereitung vollständig durch erneuerbare Energien erfolgen soll - Denkmäler ausgenommen. Diese Motion wurde mit 47 gegen 36 Stimmen überwiesen.

Die vier Motionen zielen auf Anpassungen des kantonalen Energiegesetzes. Alle beziehen sich auf ein Positionspapier der Energiedirektorenkonferenz.