Eine Mitarbeiterin der Basler Gerichte hat eine Viertelmillion Franken für sich abgezweigt. Sie hat ihre Schuld eingestanden und sich zu einer Schadenersatzzahlung von 240‘000 Franken bereit erklärt.

Zudem akzeptiert sie eine Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten wegen gewerbsmässigen Diebstahls und Betrugs sowie wegen Urkundenfälschung. Dies berichtet die „Schweiz am Sonntag“.

Die 52-Jährige könnte deshalb von einem abgekürzten Verfahren profitieren, das die Staatsanwaltschaft beantragt hat und vom Strafgericht noch bewilligt werden muss. Das Basler Appellationsgericht hat gemäss dem Zeitungsbericht auch interne Massnahmen getroffen und nun das Vier-Augen-Prinzip in allen Bereichen der Buchhaltung eingeführt.