Vorbereitung
Zweiwöchige Baustelle: Riehener Geothermie-Anlage wird repariert

Der Wärmeverbund Riehen AG wird im Rahmen der Wiederinbetriebnahme der Geothermieanlage Reparaturen vornehmen. Diese finden bei der Geothermiebohrung statt und gehen zwei Wochen.

Mona Martin
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Der Brunnenkopf der Geothermieanlage in Riehen.

Der Brunnenkopf der Geothermieanlage in Riehen.

Symbolbild:Zvg

Ein Steigrohr im Bohrloch, welches heisses Wasser an die Oberfläche fördere, bedinge Reparaturarbeiten. Dies teilt der Wärmeverbund Riehen (WVR) am Mittwoch mit und weist auf zweiwöchige Bauarbeiten ab Ende November 2022 hin. Das Ziel der Arbeiten sei, dass die Geothermie-Anlage in Riehen wieder in Betrieb genommen werden könne. Der WVR betont, dass seine Kunden jederzeit mit Wärme versorgt blieben und dass durch den Schaden – entstanden im März letzten Jahres – niemals eine Gefahr für die Umwelt bestanden habe.

Die Bauarbeiten fänden am Tage statt und der Verkehr werde nicht behindert, auch der Lärm werde sich in Grenzen halten. Die Reparaturarbeiten hätten sich wegen eines laufenden Gerichtsverfahrens verzögert. Darin werde geklärt, wer für den Schaden aufkommen müsse, schreibt der WVR weiter.

Das Projekt «geo2riehen» zur weiteren Nutzung der Wärme im Untergrund ginge derweil voran. So zeigten die ersten Daten «eine starke Zerklüftung des Untergrunds», was auf weitere Heisswasservorkommen schliessen lasse, berichtet der WVR. Die abschliessenden Resultate würden Ende 2022 / Anfang 2023 erwartet.