Shuttle-Zug

Vorerst soll kein Extrazug zur Joggeli-Halle fahren

Die Joggeli-Halle wird anders behandelt als das Fussballstadion.

Die Joggeli-Halle wird anders behandelt als das Fussballstadion.

Die Regierung will die erweiterte St. Jakobshalle nicht gleich behandeln wie das Fussballstadion. Deshalb soll den Konzertbesuchern auch kein Shuttle-Zug zur Verfügung gestellt werden.

Wenn im St. Jakob-Park ein grosses Fussballspiel stattfindet, dann fährt der Joggeli-Shuttle, ein Sonderzug der SBB, bis zur Haltestelle hinter dem Stadion. Die Bau- und Raumplanungskommission des Grossen Rates hat angeregt, dass dieser Service auch bei grossen Veranstaltungen in der St. Jakobshalle Pflicht sein soll. Denn die Halle fasst nach ihrem Umbau neu 12'000 Zuschauer statt der bisherigen 9000. Doch das sind nicht genug, antwortet nun die Regierung. Das öV-Gesetz sehe eine solche Transportmöglichkeit erst ab 15'000 Besuchern vor.

Ausserdem sei die Lage rund um die Halle kompliziert. Sie gehört dem Kanton Basel-Stadt, liegt aber komplett auf dem Boden der Gemeinde Münchenstein, also im Kanton Baselland.

Die Regierung will nun gemeinsam mit der Standortgemeinde ein neues Konzept ausarbeiten. Dieses müsse aber nicht zwingend den Shuttle-Zug beinhalten, wie das die Grossratskommission anregte. Aber «selbstverständlich» sei man daran interessiert, dass die Besucher vor allem mit dem öffentlichen Verkehr anreisen würden. (dre)

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