Vorfasnachtsveranstaltung
Fünf Jahre «Fasnachtshuus»: Zum Jubiläum gibt es zusätzliche Vorstellungen und einen eigenen Wein

Unter dem Motto «Manege frei» findet die Basler Vorfasnachtsveranstaltung «E Bsuech im Fasnachtshuus» ab dem 23. Februar 2022 im Restaurant Safran Zunft statt. Am Donnerstag präsentierten die Organisatoren das Programm.

Aimee Baumgartner
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Roman Huber (musikalischer Leiter), Präsident und Regisseur Patrick Stalder und Kommunikationschef René Häfliger (v.l.).

Roman Huber (musikalischer Leiter), Präsident und Regisseur Patrick Stalder und Kommunikationschef René Häfliger (v.l.).

Aimee Baumgartner

«Klein, fein und exklusiv». So beschrieben die Organisatoren die Basler Vorfasnachtsveranstaltung «E Bsuech im Fasnachtshuus», die vom 23. Februar bis 1. März 2022 im Restaurant Safran Zunft stattfindet. Das «klein und exklusiv» bezieht sich auf den Umfang. Gerade mal 80 Plätze stehen pro Vorführung zur Verfügung. Das «fein» spielt auf das 3-Gänge-Menu und den Apéro an, das im Billetpreis von 119 Franken enthalten ist.

Zum Verkaufstag am Donnerstag präsentierten die Organisatoren die Pläne zum Programm der kommenden Ausgabe des «Fasnachtshuus». Diese steht unter dem Motto «Manege frei», die «Safran Zunft» wird dafür in ein Zirkuszelt umfunktioniert. Das «Fasnachtshuus» nehme das Publikum mit auf eine emotionale Reise in die Zirkuswelt mit Kunst, Musik, Akrobatik und einer bewegenden Geschichte», so die Organisatoren. Die Details behalten sie aber noch für sich.

Ebenfalls noch geheim ist, welche Schnitzelbänke bei der Vorfasnachtsveranstaltung auftreten. Präsident und Regisseur Patrick Stalder verrät nur so viel: «Es ist ein junger, aufsteigender ‹Bangg› und ein altbekannter, der in die Kategorie der Koryphäen gehört.» Mit Urs Bihler und Samuel Müller Dimitri, der Enkel vom Clown Dimitri, sind auch zwei bekannte Schauspieler Teil des «Fasnachtshuus»-Teams.

Urs Bihler liest den Vers zu «E Bsuech im Fasnachtshuus – Manege frei».

zvg / René Häfliger

Für die Musik sorgen das hauseigene Pfeifer- und Tambouren-Ensemble und die «spezielle und exklusiv zusammengestellte» Zirkusband. Keine leichte Aufgabe für Roman Huber, der für das Musikalische zuständig ist. Nicht zuletzt, weil er für gewisse Stücke Piccolos, Trommeln und Band vereinen muss. «Ich musste mir gut überlegen, wie wir die Zirkus- und die Fasnachtswelt kombinieren können, um die gewünschte Stimmung zu erzeugen», so Huber. Am Abend verteile er dann die Noten für die von ihm geschriebenen Arrangements, die eigentliche Wirkung werde sich aber erst in der Location selbst zeigen.

Zum fünfjährigen Bestehen gibt es noch weitere Anpassungen. So gibt es im kommenden Jahr sieben statt üblicherweise fünf Vorstellungen. «Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Abende ausverkaufen können», ist Patrick Stalder überzeugt. Zudem wird beim «Fasnachtshuus» neu ein eigener Weisswein mit individuell gestalteter Etikette ausgeschenkt.

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