Einmal reingelassen ist es schon zu spät. Die Täter klingeln gezielt bei älteren Menschen und geben vor, Mitarbeitende von Kirchen, Gemeinden oder anderen karitativen Organisationen zu sein. Man sammle Gegenstände für Flohmärkte, heisst es. Kaum ist der Bewohner weg, durchsuchen die Täter die Wohnung, packen Wertsachen ein und hauen ab. 

In Basel sind so Geld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen worden. Die Masche ist derzeit im Hoch; so hat die Staatsanwaltschaft laut einem Sprecher bereits sechs Anzeigen zu solchen Vorfällen erhalten.

Die Staatsanwaltschaft empfiehlt deshalb:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Personen
  • Gewähren Sie Unbekannten keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung bzw. in das Haus
  • Geben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Alter, Zivilstand, Beruf und Gesundheitszustand
  • Geben Sie keine Auskunft, ob Sie alleine wohnen
  • Werden Sie von verdächtigen Personen aufgesucht bzw. kontaktiert, so informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der
Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten
Polizeiwache in Verbindung zu setzen.