Eine Rentnerin und ein Rentner wurden in den vergangenen Tagen von Männern bestohlen, die sich als Polizisten ausgaben.

Ein Unbekannter besuchte einen 86-jährigen Rentner in der Alterssiedlung im Gotthelfquartier. Der Mann gab sich als Polizist aus. Er erklärte dem Rentner, dass er Untersuchungen zu Einbrüchen in der Liegenschaft mache. Darum müsse er nun abklären, ob die Bewohner ihr Geld sicher verstauen würden. Also half der Unbekannte dem Rentner, einen grösseren Geldbetrag zu verstecken. Der Rentner bemerkte den Diebstahl erst, als der angebliche Polizist bereits gegangen war, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilt.

Der Mann sei zwischen 40 und 50 Jahren alt, mittelgross, habe eine gepflegte Erscheinung, einen dunklen Teint und eine gebeugte Haltung. Er trug eine braune Schiebermütze, eine schwarze Jacke und sprach Hochdeutsch mit Akzent.

Zwei Rentner bestohlen

Ebenfalls wurde eine 91-jährige Frau bestohlen: Ein Unbekannter gab sich als Polizist aus und erklärte ebenso, dass er wegen den verschiedenen Diebstählen in der Liegenschaft in der Hiltalingerstrasse ermittle. In der Folge trug der Mann die Einkaufstaschen der Rentnerin in ihre Wohnung.

Er telefonierte kurz in einer unbekannten Sprache und erzählte der Frau schliesslich, dass gerade Geld von ihrem Bankkonto abgehoben wurde. Er bot ihr an, das Konto zu sperren und eine neue Karte zu bestellen. Die Rentnerin gab ihm daraufhin ihre Bankkarte und den dazugehörigen Pin-Code. Nachdem der falsche Polizist gegangen war, stellte die Frau fest, dass mehrere tausend Franken auf ihrem Konto fehlen.

Dieser Unbekannte war etwa 30 Jahre alt und mittelgross. Er trug eine braune Baseballmütze, eine braue Lederjacke, blaue Jeanshosen und sprach Schweizerdeutsch.

Die Polizei rät, bei geringstem Verdacht die Notrufnummer zu wählen. Zudem bittet sie Personen, die Hinweise geben könnten, um Mithilfe.