Vorstoss
SP Basel-Stadt fordert mehr «Ohrenmass» bei der Bewilligung für Open-Air-Konzerte

Die Bewilligungspraxis für Musikveranstaltungen im öffentlichen Raum soll transparenter werden. Dies fordert SP-Grossrätin Salome Hofer.

Jonas Hoskyn
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Für das diesjährige Jugendkulturfestival wurde nur eine Freiluftbühne bewilligt.

Für das diesjährige Jugendkulturfestival wurde nur eine Freiluftbühne bewilligt.

Martin Toengi

Für Diskussionen gesorgt hatten diesen Sommer die sogenannten Lärmkontingente etwa im Zusammenhang mit den «Summer­sprosse»-Konzerten im Kannenfeldpark oder auch mit dem Jugendkulturfestival. Der Kanton scheine nicht gewillt, gemeinsam mit den Veranstaltenden Kompromisse und Lösungen zu finden, kritisiert nun Hofer.

Die Verwaltung berufe sich jeweils auf das Beurteilungsinstrument für schallintensive Veranstaltungen (BIV). Wie die Berechnungen vorgenommen werden, sei aber nicht transparent. Dabei seien solche Musikveranstaltungen ein grosses Bedürfnis, argumentiert Hofer:

«Die Kultur und die Jugendkultur haben gerade in den aktuellen Zeiten eine wichtige Bedeutung.»

Entsprechend will die SP-Politikerin nun von der Regierung wissen, welchen Spielraum die Verwaltung bei den Bewilligungen habe und wie die Sicherheit für die Veranstaltenden erhöht werden kann.

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