Vorwürfe
Angestellte des Historischen Museums klagen über Mobbing

Im Zentrum der Kritik steht ein Vorgesetzter innerhalb des Museums, der schon länger dort arbeitet und Kompetenzen überschreiten soll.

Andreas Möckli
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Mitarbeiter des Museums klagen über frei erfundene Behauptungen eines Vorgesetzten.

Mitarbeiter des Museums klagen über frei erfundene Behauptungen eines Vorgesetzten.

Juri Junkov

Das Historische Museum in Basel sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Im Zentrum der Kritik steht ein Vorgesetzter innerhalb des Museums, der schon länger dort arbeitet und von mehreren Mitarbeitenden des Mobbings bezichtigt wird, wie das «Regionaljournal Basel» von SRF berichtet. Die Rede ist von Verleumdungen oder Behauptungen bezüglich Arbeiten von Angestellten, die falsch oder schlecht ausgeführt worden seien. Diese würden wiederholt per Mail an Vorgesetzte verschickt, seien jedoch frei erfunden. Die Kaderperson habe nach der Freistellung von Direktor Marc Fehlmann mehr Macht erhalten und seine Kompetenzen überschritten.

Mehrere Mitarbeiter krank geschrieben

Immer wieder sei es zu Krankheitsfällen gekommen, berichten die Angestellten. In einem Fall habe sogar die Amtsärztin des Kantons festgestellt, dass ein Mitarbeiter unter diesen Vorgesetzten nicht mehr arbeiten könne. Die Kaderperson lasse das Menschliche vermissen und kritisiere Untergebene harsch, lautet ein weiterer Vorwurf der Angestellten.

Stellung nahm im Bericht lediglich der Kanton, nicht aber das Museum selber. Die anspruchsvolle Situation im Museum sei dem Präsidialdepartement bewusst, sagt Sebastian Kölliker, Co-Leiter des Generalsekretariats. Regierungspräsident Beat Jans sei in regelmässigen Austausch mit Interims-Direktor Marc Zehntner. Dieser habe den Auftrag, das Arbeitsklima zu verbessern und wo angezeigt, Massnahmen zu ergreifen.

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