Unispital Basel

VR-Präsident: «Wenn wir nichts machen, vergammelt das Universitätsspital»

Verwaltungsratspräsident Michel Plüss im Direktionsgebäude des Universitätsspitals Basel an der Hebelstrasse: Der Druck auf Kosten und Personal steigt.

Verwaltungsratspräsident Michel Plüss im Direktionsgebäude des Universitätsspitals Basel an der Hebelstrasse: Der Druck auf Kosten und Personal steigt.

USB-Verwaltungsratspräsident Michel Plüss warnt vor einem Scheitern des Klinikum 2-Neubaus, wenn das Volk darüber abstimmen sollte. Ein Problem gibts aber noch: Die Finanzierung des Neubaus ist noch nicht gesichert.

Eine Volksabstimmung über den Neubau des Klinikum 2 wird wahrscheinlich. Im Interview mit der Basler Ausgabe der „Schweiz am Sonntag“ begrüsst Michel Plüss, Verwaltungsratspräsident des Universitätsspital Basel (USB), wenn es zu einem Plebiszit kommen sollte. Dies gebe die Gewissheit, ein gut abgestütztes Projekt vorgelegt zu haben, dass die Bevölkerung an diesem Ort ein Spital wolle. Er gibt zu bedenken, dass die ganze Spitalplanung der vergangenen Jahre davon ausgegangen sei.

Plüss räumt ein, dass die Finanzierung des Grossprojektes noch nicht gesichert sei. Wichtig sei jedoch zu wissen, dass auch eine Etappierung möglich sei. Allerdings mit dem grossen Nachteil, dass dann ein Grossteil der angestrebten Prozessoptimierungen nicht realisiert werden könnten.

Mit Nachdruck fordert Plüss, dass in der Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Baselland Fortschritte erzielt werden können. Im vergangenen Jahr habe man ein Grundsatzabkommen unterzeichnet. Doch seither sei wenig Neues passiert. Die Kooperation müsse von unten wachsen, doch die Politik müsse die Leitlinien vorgeben.

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