Selfievideos
Wahlkampf heisst Selbstdarstellung

Elisabeth Ackermann spielt Gitarre, Martina Bernasconi zeigt ihr Indoor-Velo, Heidi Mück schiebt ihren Drahtesel, Conradin Cramer sitzt am Rhein. Ebenso Lorenz Nägelin, der seine Spielzeug-Ambulanz zeigt. So präsentieren sich die Neuen in kurzen Clips, die am Mittwochabend am Stadtgespräch des Regionaljournals Basel gezeigt werden.

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Eine richtige Wahlhilfe sind die Filmli nicht, aber sie zeigen doch, wo sich die Regierungsratskandidaten am wohlsten fühlen. Elisabeth Ackermann, zum Beispiel, in Museen und im Rathaus. Martina Bernasconi wiederum ist offenbar am liebsten daheim. Denn dort stellt sie selbst Kunst her.

Heidi Mück zeigt sich zwar vor einem Schulhaus, weil sie gerne das Erziehungsdepartement übernehmen möchte, aber wohl fühlt sie sich unter ihresgleichen, also in einem alternativ angehauchten Umfeld.

Conradin Cramer wiederum sitzt weiter am Rhein, der für ihn Weltoffenheit symbolisiert und sinniert über seinen Berufswechsel vom Anwalt zum Regierungsrat. Währenddessen steckt Lorenz Nägelin ein Nötli in seine Ambulanz, denn es ist eigentlich ein Sparkässeli.

Die Symbolik erschliesst sich dem Betrachter zwar nicht immer ganz, unterhaltend sind die Selbstdarstellungen aber alleweil. (dsi)

Hier geht's zu den Videos: http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland