Nationalratswahlen

Wandelwahl: Die Vosseler-Partei stellt ihre Liste vor

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Martin Vosseler will in den Nationalrat.

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Erst vor einigen Tagen gaben die Rot-grünen bekannt, ihre Listenverbindung mit der Piratenpartei und der Integralen Politik (IP) um zwei Partner zu erweitern. Am Donnerstag stellte letztere Partei nun ihre Kandidaten für die Nationalratswahlen vor.

Auch die IP sieht die diesjährigen Wahlen ganz im Zeichen des Wandels. Aber nicht nur in ökologischer Hinsicht: Grundlegende Veränderungen seien in vielen Bereichen vonnöten, beginnend bei der Erziehung. Fundamental ist für Kandidatin Rosmarie Wydler-Wälti eine frühe Förderung von kooperativem statt konkurrenzbasiertem Denken. Diese Massnahme soll in einen Wertewandel münden, denn gerade die gewinnorientierte Wirtschaft sei Mitauslöser für unser Klimafiasko.

Einzug der sinnlichen Ebenen in die Politik

Die Partei hebe sich von anderen insbesondere durch die Philosophie ab, die dahinterstecke, wie Kandidatin Dominique Lüdi sagt. Immer wieder hat die IP hierbei mit Vorurteilen zu kämpfen. Die Integration von emotionalen und insbesondere spirituellen Ebenen in die Politik – eine Grundlage der IP – trifft nicht selten auf Unverständnis.

Dabei will die IP doch eigentlich nur eines: ein harmonisches Zusammenleben aller Lebewesen mit der Umwelt. Dazu ist laut Wydler-Wälti aber der Wandel zu «einer Kultur des Teilens nötig, in der gegenseitiges Unterstützen selbstverständlich wird.» (obi)

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