© Stephanie Brückner

Felix Schmutz, 65
«Es ist eine absolute Sauerei. Und meiner Meinung nach eine direkte Folge der gescheiterten Service-Public-Initiative. Da wir sie nicht angenommen haben, hat die Post jetzt das Gefühl, freie Bahn zu haben. Dabei vergisst sie, dass sie so viele Menschen ausgrenzt, die auf die Dienstleistung angewiesen sind.»

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Doris Kaufmann, 82
«Ich kann es nicht begreifen. Es heisst immer, wir wollen darauf schauen, dass die Innenstadt belebt ist, aber jetzt wird eine zentrale Dienstleistung weggenommen. Aber viele brauchen sie heute halt nicht mehr. Ich bin jedoch noch aus einer Generation, die es sich gewohnt ist, auf die Post zu gehen, um Einzahlungen zu erledigen.»

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Milos Osmanovic, 20
«Es ist schon scheisse. Ich gehe jeden Monat einmal auf die Post, um meine Einzahlungen vorzunehmen. Und andere Menschen sind noch viel mehr darauf angewiesen, eine Poststelle in der Nähe und zentral zu haben. Dies wird ihnen nun weggenommen.»

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Gerda Becher, 79
«Es ist ein Skandal. Klar steht in der Zeitung, es gäbe eine nahe Filiale in der Elisabethenstrasse. Aber ich wüsste jetzt nicht einfach so, wo die ist. Vielleicht kann ja das Unternehmen Mitte eine Poststelle einrichten. Das wäre immerhin besser als nichts.»