Glas, Beton und Edelstahl: Auf der Baustelle des Baloise-Parks am Basler Aeschengraben dominieren Hightech-Produkte. Doch zwischen diesen Standard-Zutaten jedes modernen Neubaus fallen derzeit Dutzende, nur dürftig von ihrer Rinde befreite Baumstämme ins Auge. «Der Einsatz von Baumstämmen auf Grossbaustellen ist durchaus üblich. Sie dienen temporär der Entlastung und bieten eine zusätzliche Stabilität», erklärt Baloise-Mediensprecherin Isabelle Guggenheim auf Anfrage der bz.

Es handle sich um Fichten- und Tannenholz aus dem Kanton Luzern und dieses sei viermal tragfähiger als eine Metall-Spriesse. «Ein ausgewachsener Baumstamm kann ungefähr vier Tonnen Last aufnehmen.» Nach dem Einsatz auf der Baloise-ParkBaustelle werde das Holz entweder nochmals als Stütze oder gehäckselt zum Heizen verwendet.