Klimastreik

«Week For Future»: In Basel demonstrieren erneut Hunderte für einen besseren Klimaschutz

Die internationale Aktionswoche «Week For Future» hat am Freitag auch in Basel die Menschen für den Kampf gegen Klimaschutz mobilisiert. An einer Kundgebung in der Innenstadt nahmen weit über tausend Personen Teil.

Der Klimastreikbewegung der Schülerinnen und Schüler schlossen sich auch viele ältere Männer und Frauen an, aber auch junge Eltern mit ihren Kindern. Nach der Besammlung auf dem Barfüsserplatz zogen die Demonstrierenden durch die Innenstadt zum Theodorskirchplatz am Kleinbasler Ende des Wettsteinplatzes.

Seit dem ersten Klimastreik vom 21. Dezember 2018 sind in Basel immer wieder Menschen für einen besseren Klimaschutz auf die Strasse gegangen. Am 20. Februar rief der Basler Grosse Rat den Klimanotstand aus. «Nun müssen wir alle überzeugen, dass sie etwas für den Klimaschutz tun», sagte eine Jugendliche am Freitag in ihrer Rede auf dem Barfüsserplatz.

 

In Basel gingen Schülerinnen und Schüler schon mehrmals auf die Strasse, um fürs Klima zu streiken:



 

Für die Votantin geht es beim Klimaschutz nicht um die Frage, ob man beispielsweise links oder rechts sei. «Die Krise betrifft uns alle, uns Menschen», sagte sie und rief die Kundgebungsteilnehmer auf, Druck auf die Politik zu machen und mit den Leuten zu reden.

Weit radikaler war eine andere junge Frau. "Revolution statt Reform" rief sie ins Megafon und plädierte für einen Systemwechsel. "Wir müssen dem Kapitalismus an den Kragen", erklärte sie. Denn einen grünen Kapitalismus werde es nie geben. Deshalb müsse neben dem Umweltschutz auch das gesamte Gesellschaftssystem antikapitalistisch sein.

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