Anders als die Basler Regierung fordert die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) eine grössere finanzielle Unterstützung der Quartierorganisationen. Wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet, verlangt die BKK eine Aufstockung um insgesamt 432 000 Franken für die Jahre 2017 bis 2019. Die Organisationen hatten beim Kanton höhere finanzielle Unterstützung beantragt, weil die Christoph Merian Stiftung (CMS) und die Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG) ihre Strategien neu ausrichten – und dafür den Rotstift ansetzten.

Für den einzelnen Quartiertreffpunkt heisst das konkret: Er erhält jährlich zwischen 4000 und 6000 Franken weniger. Die Unterstützung für die Stadtteilsekretariate und die Quartierkoordination von je 20 000 Franken wollen die Stiftungen komplett streichen. Die BKK beantragt dem Grossen Rat, dass der Kanton diese wegbrechende Finanzierung kompensieren soll.