Kantonsfinanzen

Wegen Budgetdisziplin: Kanton Basel-Stadt erhält zweitbestes Bonitäts-Rating

Eva Herzog, Finanzdirektorin des Kantons Basel-Stadt, kann zufrieden sein: Die Bonität wird als sehr gut bewertet.

Eva Herzog, Finanzdirektorin des Kantons Basel-Stadt, kann zufrieden sein: Die Bonität wird als sehr gut bewertet.

Der Kanton Basel-Stadt hat von Standard & Poor's erneut das zweitbeste Bonitäts-Rating «AA+» erhalten. Den Ausblick beurteilt die internationale Rating-Agentur mit dem Prädikat «positiv» leicht besser als vor Jahresfrist.

Als Gründe für die gute Einstufung nenne die Agentur unter anderem «eine gut fundierte Finanzplanung und hohe Budgetdisziplin», teilte das Finanzdepartement Basel-Stadt am Montag mit. Sie sehe zudem Basel-Stadt als gut vorbereitet auf die Unternehmenssteuerreform III (USR III), sofern der budgetäre Handlungsspielraum erhalten bleibt.

Die Ausblickbewertung wurde von «stabil» auf «positiv» verbessert. Als Bedingung für die Anhebung des Ratings auf die Bestnote AAA werde der Erhalt des finanziellen Handlungsspielraums über die nächsten zwei Jahre genannt. So wären mögliche Einnahmenausfälle wegen der USR III zu tragen, zitiert das Departement die Agentur.

Basel-Stadt hatte seine Bonität erstmals 2007 von Standard & Poor's überprüfen lassen. Ein gutes Rating führt gemäss Finanzdepartement «zu tendenziell tieferen Zinskosten bei einer Verschuldung auf den Kapitalmärkten und erhöht die Standortattraktivität» des Kantons.

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