Morgen ist es soweit: Um 17 Uhr wird auf dem Marktplatz erstmals die Kunststoffeisbahn «Schliffi uff em Märt» eröffnet. Bis am 10. Februar 2018 können kleine und grosse Kinder mitten auf dem Platz tollpatschig rumrutschen oder elegant auf den Kufen tänzeln – je nach Können.

Das neue Vergnügungsangebot wird für mehr Besucher vor dem Rathaus sorgen – und diese sollen auch verköstigt werden und die Möglichkeit haben, einzukaufen. Deshalb dürfen die insgesamt rund 40 Standplatzbetreiber am «Stadtmärt» auf dem Marktplatz den ganzen Dezember hindurch länger vor Ort bleiben: Anstatt nur freitags und samstags bis 18 Uhr können sie auch von Montag bis und mit Donnerstag bis 18 Uhr ihre Ware feilbieten. Gewöhnlich ist werktags um 14 Uhr Schluss.

«Das Ziel ist es, dass der Marktplatz durch die ‹Schliffi› belebt wird. In diesem Rahmen möchten wir den Standbetreibern die Möglichkeit offerieren, von dieser Gelegenheit zu profitieren», sagt Daniel Arni, Leiter der Fachstelle Messen und Märkte beim Präsidialdepartement. Gewisse Betreiber seien froh darum, es würde einem Bedürfnis entsprechen.

Die verlängerten Öffnungszeiten des «Stadtmärts» stellen ein Novum dar: In vergangenen Jahren habe man bei der Allmendverwaltung nur an einzelnen Tagen im Dezember beantragt, die Öffnungszeiten auszuweiten, sagt Arni. Abgesehen vom 12. Dezember gäbe es diese Möglichkeit nun an jedem Werktag im Dezember, auch am 27. und 28. Dezember.

Standpreise dieselben

Dem Vernehmen nach macht ein Grossteil der Standbetreiber mit: Sowohl der Eiche-Wurststand sowie das Pilzhüsli bleiben länger auf dem Platz, aber auch Blumen Gerard und das Alphüsli. Die Standpreise bleiben dieselben; sie werden pro Quadratmeter und Tag verrechnet. So zahlt ein Betreiber mit einem Stand à sechs Quadratmeter zum Beispiel 21 Franken am Tag.

Dass der Stadtmärt das ganze Jahr hindurch länger geöffnet haben könnte an den Werktagen, sei derzeit jedoch kein Thema, sagt Arni weiter. «Wir schauen jetzt, wie die neuen Zeiten des Stadtmärts ankommen und werden im Verlaufe dieses Monats abklären, ob es einem Bedürfnis entspricht, die Öffnungszeiten auch im Januar und Februar auszuweiten. Denn die ‹Schliffi‹ dauert ja bis 10. Februar.»