Luftqualität

Wegen Lockdown: Stickoxid-Belastung in der Region Basel ging zurück

Während des Corona-Lockdowns sank in der Region Basel die Stickoxid-Belastung durch den motorisierten Verkehr. (Symbolbild)

Während des Corona-Lockdowns sank in der Region Basel die Stickoxid-Belastung durch den motorisierten Verkehr. (Symbolbild)

Während des Corona-Lockdowns ist die Stickoxid-Belastung der Luft an verkehrsreichen Standorten in der Region Basel gesunken. Die Feinstaub-Immissionen sind im selben Zeitraum allerdings gestiegen, wie das Lufthygieneamt beider Basel am Dienstag mitteilte.

Während der Lockdown-Phase vom 16. März bis 6. Juni ist der motorisierte Verkehr auf der Autobahn und den verkehrsreichen Strassen in der Stadt deutlich zurückgegangen. Dies hatte sich vor allem auf die Stickoxid-Belastung ausgewirkt, wie das Lufthygieneamt mitteilte.

An der Messstelle an der Autobahn A2 in der Hard sank der durchschnittliche Tagesmittelwert um 35 Prozent von 73 auf 45 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. An der Feldbergstrasse in der Stadt Basel war der Rückgang der dort gemessenen Stickstoffdioxid-Belastung geringerer: Sie ging lediglich um 5 Prozent von 61 auf 58 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zurück.

Wetter ist wohl mitverantwortlich

Das Lufthygieneamt relativiert in seiner Mitteilung diese Zahlen aber auch. Auf der A2 ist die Stickoxid-Belastung nach dem 6. Juni trotz höherem Verkehrsaufkommen nur minimal wieder angestiegen. Ausschlaggebend könnte das niederschlagsreiche und windige Wetter gewesen sein, heisst es in der Mitteilung.

Die Wetterverhältnisse haben auch dafür gesorgt, dass die Feinstaubimmissionen besonders zu Beginn der Lockdown-Phase höher waren als zuvor. Dafür verantwortlich sei die austauscharme Wetterlage in der zweiten März-Hälfte und im April gewesen, schreibt das Lufthygieneamt.

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