Verkehr
Wegen Unwetter: Im Südelsass war die Autobahn gesperrt

Geschlossene Schulen, überschwemmte Dörfer und Häuser und 450 Feuerwehreinsätze bis kurz vor Mitternacht - das Unwetter von Donnerstagabend hat dem Sundgau schwer zugesetzt.

Peter Schenk
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Unwetter im Sundgau

Unwetter im Sundgau

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Das Unwetter von Donnerstagabend hat auch im Südelsass zu zahlreichen Schäden geführt. Bis um 23.30 Uhr ist es im Sundgau laut der oberelsässischen Präfektur zu 450 Feuerwehreinsätzen gekommen. Am schlimmsten hat es die Dörfer südwestlich von Mulhouse getroffen, aber in Altkirch, 30 Kilometer westlich von Basel, war sogar die Feuerwehrkaserne überflutet.

Die elsässischen Zeitungen berichteten von Sundgau-Dörfern wie Diefmatten, wo 80 Prozent aller Häuser betroffen sein sollen. «Diese Phänomene kommen immer öfter vor und sie sind immer stärker. Das ist beunruhigend», wird der Maire des Ortes zitiert. Die Schule musste für die Aufräumarbeiten bis Mittwoch geschlossen werden. In zwei anderen Dörfern mussten die Schulklassen in den Gemeindesaal umziehen.

In der Nähe der Autobahnausfahrt Burnhaupt, wenige Kilometer von Mulhouse, war die A 36 in Richtung Belfort vollständig gesperrt, in der anderen Fahrtrichtung war nur eine Spur offen. Auf mehreren Hundert Meter waren zwei Fahrspuren vollkommen von Wasser, Schlamm und Schutt bedeckt.

In anderen Dörfern stand das Wasser in manchen Häusern bis 1,50 Meter hoch, die Hauptstrassen oder das Fussballstadion waren total unter Wasser, Bäume wurden entwurzelt oder Autos auf das Dach gedreht.

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