Die Zufahrten zu den Basler Weihnachtsmärkten waren durch mobile Sperren gesichert. Zusätzlich standen an strategischen Orten wie dem Aufgang zum Münsterberg oder am Rande des Münsterplatzes jeweils zwei Polizeibeamte, einer von ihnen mit der Maschinenpistole im Anschlag.

Die Menschen liessen sich am Sonntag durch den Anschlag von Dienstagabend auf den Strassburger Weihnachtsmarkt, bei dem vier Personen starben, nicht vom Besuch der Märkte auf dem Barfi oder dem Münsterplatz abhalten. Stellenweise war dort am Nachmittag kaum ein Durchkommen.

Zufrieden mit der Frequenz

«Tipp Topp» sei der Besuch gewesen, hiess es an einem Stand auf dem Barfi, der Windlichter in Häuser aus Porzellan verkauft. Auch Beatrice Serieys, die Schale, Pulswärmer und weitere Accessoires im Angebot hat, ist zufrieden. «Wenn es nicht gerade stürmte, sind die Kunden normal gekommen, sogar am Tag nach dem Anschlag.»

Marcel Brenner von Cello's Bienenhüsli relativiert: «Ältere Leute haben sich anfangs doch ein bisschen zurückgezogen.» Jetzt aber sei es wieder normal. Nicht gut läuft das Geschäft bei Schoggi Peter. «Meine Stammkunden finden mich nicht», klagt er und führt dies auf die Lage in einer Art Sackgasse und die Baustelle am Stadtcasino zurück. Ihm ist nur zu wünschen, dass sie wie geplant nächstes Jahr beendet ist.