Stellenabbau

Weniger Entlassungen bei Petri Holding – «nur» 33 Personen werden arbeitslos

33 Personen sind bald arbeitssuchend. (Symbolbild / key)

33 Personen sind bald arbeitssuchend. (Symbolbild / key)

Beim Stellenabbau der im Verlags-, Druck und Kommunikationsgeschäft tätigen Basler Petri Holding, zu der «Die Medienmacher AG» und die «Schwabe Verlagsgruppe AG» gehören, verlieren statt 43 nun 33 Personen ihren Job. Laut der Gewerkschaft Syndicom gibt es einen Sozialplan.

Die Petri Holding hatte den Kahlschlag um «bis zu einem Drittel» des Personals mit einer unvermeidlichen Weichenstellung für eine digitale Zukunft erklärt. Laut Syndicom kündigte das Unternehmen am 3. September an, insgesamt 43 seiner 117 Arbeitsplätze zu streichen. Das Personal habe sich darauf für einen einheitlichen Sozialplan ausgesprochen.

Die Mitarbeitenden der «Die Medienmacher AG» sind dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die grafische Industrie unterstellt, der in solchen Fällen einen Sozialplan vorsieht. Die «Schwabe Verlagsgruppe AG» verfügt hingegen über keinen GAV.

Gemäss einer Mitteilung der Gewerkschaft vom Freitag wurde nun die Vernehmlassung damit abgeschlossen, «dass die Anzahl der Entlassungen von 43 auf 33 reduziert werden konnte». Die Sozialpartner hätten eine Einigung erzielt, die den ursprünglichen Sozialplan der Unternehmensleitung verbessere.

Namentlich gelte der Sozialplan für alle Betroffenen. Er sehe auch eine besondere Unterstützung bei der Jobsuche für über 50-Jährige vor. Das Personal habe dem Sozialplan inzwischen mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung zugestimmt.

Unter dem Dach der Petri Holding sind mit der Schwabe-Verlagsgruppe unter anderem auch NZZ-Libro und Zytglogge. Der Schwabe Verlag ist für sein geistes- und kulturwissenschaftliches Programm bekannt.

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