Exotische Sonderausstellung
Wenn Insekten Muba-Besucher attackieren

Ein Blatt, das einem in die Nase piekst, ein Ast der sich an der Haut festklammert - wer sicht traut, kann an der Muba sonderbare Lebewesen in die Hand nehmen. Nur: Wie wird man sie wieder los?

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Es braucht nicht unbedingt einen Abstecher in die tropischen Urwälder, um exotische Insekten anzutreffen. Auch an der Muba kreucht und fleucht es. Die Sonderschau «Exotische Schönheiten» zeigt Insekten hautnah.

Gefährlicher Rüsselkäfer

Wer sich in der Nähe von Insekten immer ein wenig unwohl gefühlt hat kann dort seine Berühungsängste überwinden. Bunte, tellergrosse Schmetterlinge, tennisballgrosse Käfer, stachelige Heuschrecken oder Schrecken, die wie Blätter und Äste aussehen, kriechen und flattern hinter den Vintrinen umher.

Besonders gefährlich ist laut Experte und Ausstellungsführer Helmut Hansen der Rüsselkäfer. «Nimmt man ihn auf die Hand, bohrt er sich mit dem Rüssel ins Fleisch. Er kann ohne Problem eine Hand durchbohren.« Er stammt, wie die meisten anderen Ausstellungsinsekten, aus Malaysia.

Eines der Highlights ist die «Nursery», die Kinderstation der Insekten. In Kleinterrarien kann die Entwicklung der Insekten von der Eiablage bis zum erwachsenen Lebewesen mitverfolgt werden.

Tiere hautnah erleben

Wer Gefallen an den Viechern gefunden hat, kann sie während einer Führung gar in die Hand nehmen - ausser natürlich den gefährlichen Rüsselkäfer. Aber Vorsicht: Auch das wandelnde Blatt kann einmal zubeissen - doch zum Glück tut das nicht so weh. (jep)