Der Arbeitseinsatz wird entlöhnt. Bei der Sozialhilfe geht man davon aus, dass von den rund 150 Personen, die sich pro Monat neu melden, nur etwa 20 Prozent effektiv einen Einsatz leisten müssen. Wer Kinder betreut, mindestens zu 50 Prozent arbeitsunfähig ist oder Suchtprobleme hat, wird ebenso ausgeschlossen wie jene, die mindestens 20 Prozent arbeiten, eine Ausbildung absolvieren oder über 55 Jahre alt sind.

Das neue Regime, dass Passage heisst, übernehmen die Basler von der Stadt Winterthur. Diese verfährt bereits seit längerem danach und hat damit gute Erfahrungen gemacht. So gute, dass das Modell heute von zahlreichen Gemeinden kopiert wird.

Im Wald oder in der Stadtgärtnerei

Als Einsatzorte sind Abteilungen der Kantonsverwaltung vorgesehen wie etwa die Stadtgärtnerei, das Sportamt oder die Revierförster beider Basel. Ausgeführt werden sollen einfache Tätigkeiten, die weder die Privatwirtschaft konkurrenzieren noch das Einsparen von Stellen erlauben.

Der Einsatz soll namentlich Aufschluss geben über das Arbeitsverhalten und den Leistungswillen und aufzeigen, welche Massnahmen zur Integration sinnvoll und nötig sind. In Winterthur, wo das Modell seit zehn Jahren praktiziert wird, werden die Erfahrungen damit positiv beurteilt. (rsn/sda)