«Staatsgrills» würden die privat aufgestellten Geräte kaum reduzieren, so Wessels in einer Mitteilung. Vielmehr würden noch mehr Grillierende angezogen, wie Erfahrungen in Zürich gezeigt hätten. Dies sei aber «nicht im Sinne der Sache und der Anwohnerschaft».

In Gebieten ohne direkte Anwohnerschaft könnte sich Wessels hingegen Elektrogrills vorstellen, so etwa im Falle einer Verlängerung der Flaniermeile am Rhein bis zum Dreiländereck. Die Äusserungen machte der Baudirektor gemäss Mitteilung an einem Einweihungsapéro vor der Anwohnerschaft an der Rheinböschung.

Drei Jahre Arbeit

Die Rheinböschung ist von Januar 2008 bis Mai 2011 instandgesetzt worden, dies mit Unterbrüchen in den Sommermonaten sowie der Fussballeuropameisterschaft Euro08. Dabei wurden insbesondere der Bermenweg verbreitert, Sitzstufen erweitert und für Schwimmer bessere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sowie ein WC und Duschen eingerichtet.

Auslöser der Sanierung und Umgestaltung war der Hochwasserschutz. Die zwischen 1860 und 1900 erstellten Böschungen waren im unteren Bereich aufgrund von Ausspülungen in einem desolaten Zustand. Für die Instandsetzung hatte die Regierung einen Kredit von 9 Mio. Fr. bewilligt. Die effektiven Kosten samt Teuerung betragen 9,8 Mio. Franken. Davon übernimmt der Bund einen Drittel.