Als Komitee-Präsident wird Wessels auf nationaler und auf europäischer Ebene für die Stärkung der Gotthardachse weibeln. Neben den Basistunneln am Gotthard und am Ceneri steht der Ausbau der Zufahrtsstrecken im Norden und im Süden der Schweiz im Zentrum. Dazu gehören die Beseitigung der bestehenden Engpässe und die geforderten neuen Verbindungen durch den Jura und nach Zürich. «Diesbezüglich haben nicht nur Deutschland und Italien, sondern auch die Schweiz zahlreiche Hausaufgaben zu erledigen», sagt Wessels.

Wessels zur Seite steht als Vizepräsident der Tessiner Baudirektor Marco Borradori.

Gotthard hat für Basel grosse Bedeutung

Zu den Zielen des Gotthard-Komitees zählen die Verlagerung des Transit-Güterverkehrs auf die Schiene, die Integration der schweizerischen Wirtschaftszentren in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz und die Förderung des S-Bahn-Verkehrs in den betroffenen Agglomerationen. «Für Basel hat die Gotthardachse eine herausragende Bedeutung», sagt Wessels.

Das Gotthard-Komitee ist eine Interessengemeinschaft der 13 Kantone und der Wirtschaftsorganisationen im Einzugsgebiet der Gotthard-Achse. Das gemeinsame Ziel ist ein leistungsfähiger und umweltverträglicher Verkehr und damit die gesunde Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsräume. (rsn)