Wohnpolitik

Wie soll Basel-Stadt in Zukunft wohnen? – Die bz macht Sie fit für die Abstimmungen

Am 10. Juni befindet das Basler Stimmvolk über Eckpfeiler der Wohnpolitik.

Am 10. Juni befindet das Basler Stimmvolk über Eckpfeiler der Wohnpolitik.

Der nächste Abstimmungssonntag wird richtungsweisend für die Wohnpolitik des Kantons Basel-Stadt. Hier erfahren Sie alles über die Initiativen-Flut.

Steigende Mietzinsen, stagnierende Löhne und eine andauernde Wohnungsknappheit. Für den Mieterverband sowie das links-grüne Lager ist klar: Handeln tut Not. Immerhin wohnt die grosse Mehrheit der Baslerinnen und Basler zur Miete – rund 80 Prozent. Basel-Stadt hat sogar den höchsten Mieteranteil in der Schweiz. Knapp 70'000 Mieter stehen 15'000 Menschen gegenüber, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Dazu kommen 10'000 Genossenschafter. Doch: Für ihre Miete müssen Herr und Frau Basler immer tiefer ins Portemonnaie greifen. Im Februar 2017 zahlten sie 100 bis 200 Franken höhere Nettomieten als noch zehn Jahre zuvor.

Am 10. Juni gelangen gleich vier Volksinitiativen zur Abstimmung, die allesamt die Stellung der Mieterschaft verbessern sollen. Es könne nicht sein, dass sich nur noch die Reichen eine Wohnung leisten können, finden die Befürworter. Bei den Bürgerlichen stossen die Volksbegehren dagegen auf Widerstand. Ohne Not würden mehr Bürokratie und unkontrollierbare Fehlanreize geschaffen. Die bz bietet einen Überblick und zeigt die Pro- und Contra-Argumente auf.

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