Laut Angaben der Freiburger Polizei fiel einer Streife kurz nach Mitternacht in Lörrach ein auffällig fahrendes Auto auf, worauf dem Fahrer Haltezeichen gegeben wurden.

Er reagierte nicht darauf, sondern gab Gas und flüchtete. Die Streife nahm die Verfolgung auf und forderte Unterstützung an. Die halsbrecherische Flucht führte zunächst durch Stetten in Richtung Schweizer Grenze, weiter über die «Zollfreie» (Schweizer Hoheitsgebiet) und wieder zurück auf deutsches Hoheitsgebiet. In Weil am Rhein durchbrach das Fluchtauto eine rasch errichtete Straßensperre und raste weiter in Richtung Frankreich.

Das Lagezentrum des Polizeipräsidiums Freiburg informierte daraufhin die französischen Kollegen, die sich umgehend an der Fahndung beteiligten. In Frankreich setzte sich die Flucht fort und führte über enge Straßen, Rad- und Fußwege und Unterführungen. Letztlich verfuhr sich der Flüchtende und blieb in einem Acker stecken. 

Die Polizisten nutzen die Gelegenheit und nahmen die vier Insassen vorläufig fest. Eine Frau war leicht verletzt und wurde zur Untersuchung in ein französisches Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei Freiburg mitteilte, ergaben die folgenden Ermittlungen, dass der Fahrer unter Drogeneinwirkung stand und am Auto gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Ebenso ergaben sich Anhaltspunkte für weitere Straftaten. Aufgrund der Gesamtumstände wurden die Festgenommen und das Fluchtauto noch in der Nacht nach Deutschland überstellt. Die Ermittlungen dauern an.