Während die nationalen Medien wie «Blick» und «20 Minuten» den neuen Wohnsitz der Federers in Rapperswil-Jona hypen, denkt man in Basel erneut über eine Würdigung des Baselbieter Tennisstars nach. Hans Furer und Martina Bernasconi nehmen einen weiteren Anlauf, um die St. Jakobshalle in Roger-Federer-Arena umbenennen zu lassen.

Obwohl sie in den Parlamenten bereits klar scheiterten, wollen die beiden nicht aufgeben. Im Landrat und im Grossen Rat wurden ihre Vorstösse im Jahr 2012 abgeschmettert und auch als es Bernasconi Ende 2018 nochmals versuchte, wurde das Projekt klar verworfen. Und das obwohl Federer damals mit seinem 20. Grand-Slam-Titel eine weitere Rekordmarke geknackt hatte. 

Doch der Ex-Landrat und die Grossrätin glauben an ihr Anliegen. Jetzt sammeln Furer und Bernasconi Unterschriften für eine Volksinitiative. Innert 18 Monaten benötigen sie 3000 Unterschriften.

Parallel dazu soll eine Petition gestartet werden, diese können Fans auf der ganzen Welt unterzeichnen. Wie die «Basler Zeitung» schreibt, soll ein Crowdfunding das Startkapital einbringen.

Unter dem Label «Roger-Federer-Arena jetzt!» stellt das Gremium morgen Freitag die Initiative vor. Sie sind fest entschlossen, Roger Federer ein Denkmal zu setzen.

Die Möglichkeit, einen Platz oder eine Strasse nach dem Tennisstar zu benennen, fällt indes weg: In den Kantonen Baselland und Basel-Stadt werden keine lebenden Persönlichkeiten mit dem Namen eines öffentlichen Ortes bedacht. Eine Umbenennung von Gebäuden hingegen ist nicht fest reguliert.